Metabolic-Fasten nach Dr. Didier – Gesund Fasten – Heilfasten

OrthoVital-Kur

Molke-Fasten / Darmsanierung / Entgiftung / Entschlackung / Stoffwechselreinigung / Fasten

nach Dr. med. Rainer Didier

Die OrthoVital-Kur zum Entgiften und Reinigen:

Mit einem bewussten Verzicht auf feste Nahrungs- und Genussmittel für eine begrenzte Zeit unterstützt durch Heilmolke, Heilerde, Chlorella-Algen, Vitamine/ Mineralien und Darmbakterien zur Darmsanierung.

Es betrifft den gesamten Menschen in seiner Einheit aus Körper, Seele und Geist. Auf der körperlichen Ebene werden das Immunsystem, die Entgiftung und der Stoffwechsel positiv beeinflusst. Die seelisch-geistigen Kräfte werden belebt, die Antriebskraft steigt und die Fähigkeit, mit sich im REINEN zu sein wird verbessert.

Wissenwert:
• Nichts essen bzw. nicht kauen. Bereits bei einem kleinen Bissen (Kaugummi kauen) kann es zu Hungergefühlen kommen, weil die Magensäureproduktion und Darmaktivität durch das Kauen angeregt wird.
• Ausreichend trinken, mindestens 3 Liter pro Tag (ungesüßte Kräuter- oder Früchtetee, Mineralwasser, Umkehr-Osmose-Wasser, Molke, Wasser mit Vitamin C Pulver oder rechtsdrehender Milchsäure). Möglichst mehr Wasser als Tee.
• Vor Beginn der OrthoBioVital-Kur sollte eine eventuell unbekannte Unverträglichkeit gegenüber Milchprodukten ausgeschlossen werden. Dazu 1 oder 2 Gläser Molke nüchtern trinken und beobachten, ob es in den nächsten 2-3 Stunden zu unangenehmen Reaktionen kommt (Blähbauch, Bauchgeräusche, dünner Stuhlgang, Bauchschmerzen etc.). Sollte dies der Fall sein, sollte evtl. eine weiterführende Diagnostik eingeleitet werden, um z.B. eine Lactoseintoleranz oder eine Eiweißallergie auszuschließen.
• Auf Genussmittel verzichten, die nicht lebensnotwendig, aber zur Gewohnheit geworden sind. Alkohol, Nikotin und Kaffee/ Schwarztee wirken dem OrthoBioVital-Kurerfolg entgegen. Verzichten Sie auch auf Getreidekaffee, Grünen Tee und Mate-Tee.
• Abschalten vom Alltag; die Arbeit hinter sich lassen und zur Ruhe finden. Das heißt auch auf Fernsehen, Smartphone, Tablet, PC, Radio, Bücher und Zeitschriften verzichten. Statt einer Reizüberflutung von außen – eine Begegnung mit sich selbst, den Weg frei machen.
• Auf den eigenen Körper achten: bei Erschöpfung sollte dem Bedürfnis nach Schlaf nachgeben werden. Der „Bewegungsfreudige” sollte sich bewegen und Sportarten ausüben, die ihm Spaß bringen. Dem Körper etwas Gutes tun heißt auch, dass sich ein Gleichgewicht von Ruhe und Bewegung einstellt.

Kontraindikationen für eine Fastentherapie
Auszehrung, Magersucht, Schilddrüsenüberfunktion, fortgeschrittene Alzheimer bzw. Demenz, fortgeschrittene Leber- oder Niereninsuffizienz, Schwangerschaft und Stillzeit

Risikoindikationen bzw. -begleitdiagnosen für eine Fastentherapie
Suchterkrankungen, Diabetes mellitus Typ I, Psychosen, bösartige Erkrankungen
fortgeschrittene koronare Herzerkrankung, Netzhautablösung, Magengeschwür und Zwölffingerdarmgeschwür.

Entlastungstag(e) oder Karenztag(e) Vor der OrthoBioVital-Kur werden ein oder mehrere Entlastungstage durchgeführt.
Ziel:
• Vorbereitung auf die OrthoBioVital-Kur
• Seelische und geistige Einstimmung
• Körperliche Umstellung des Stoffwechsels auf die OrthoBioVital-Kur
Ablauf:
Entlastungstage: kein Fett und nur ganz wenig Eiweiß (kein zusätzliches Salzen oder Süßen).
• Hafertag (3 Mahlzeiten mit je 50 g Vollkorn-Haferflocken mit gedünstetem Obst am Morgen und mit gedünstetem Gemüse zum Mittag und Abend). Der Faserstoff beta-Glucan im Hafer senkt die Insulinresistenz.
• Reistag (3 Mahlzeiten mit je 50 g Naturreis mit gedünstetem Obst am Morgen und mit gedünstetem Gemüse zum Mittag und Abend)
• Obsttag (1,5 kg Obst auf 3-4 Mahlzeiten verteilt)
Für Magen- und Darmempfindliche ist ein Reistag/Hafertag anstelle des Obsttages verträglicher.
! Bereits am Entlastungstag 2-3 Liter Flüssigkeit in Form von Mineralwasser und/ oder ungesüßten Kräutertees zu sich nehmen!

Wirkung: Die ballaststoffreichen Nahrungsmittel verstärken und beschleunigen den Transport und die Ausscheidung von Darminhalt. Durch die Einsparung von Salz und die Auswahl zugleich kaliumreicher Nahrungsmittel (Gemüse, Obst, Kartoffeln, Vollkornreis) wird eine entwässernde Wirkung erreicht (verstärkte Ausscheidung harnpflichtiger Substanzen).

Probleme:
Aufgrund der entwässernden Wirkung der Entlastungstage kann es zu Kopfschmerzen und Schwindel kommen. Die Trinkmenge sollte dann überprüft und entsprechend erhöht werden (1 Liter zusätzlich trinken!). Kopf- und Muskelschmerzen können auch Ausdruck einer mangelnden Versorgung mit Mineralstoffen sein. Eine Substitution mit Basenpulver wäre nach ärztlicher Rücksprache sinnvoll.

OrthoBioVital-Kurverpflegung
Frühstück
1 Kapsel Omnilactis
20 Tropf Symbioflor I ( evtl. weniger wenn es Anfangs zu Beschwerden kommt)
Vitamin C mit 1 Glas Tee oder warmes/ kaltes Wasser
1 Kapsel Magnesium
6-8 Chlorella vulgaris
1 Glas Molke – Heirler-Diät-Kurmolke ist gegenüber gewöhnlicher Molke mit Pluspunkten versehen:
Sie enthält ca. 30 g/Ltr. höchstwertige Albumin-Globulin-Proteine und nicht nur ca. 8 g/Ltr. wie normale Molke
Sie ist mit Sanoghurt-Kulturen hergestellt und deshalb fast ausschließlich mit der im menschlichen Organismus
sofort umsetzbaren rechtsdrehenden L(+) -Milchsäure versehen

Option:
0,1 Liter Gemüse/Obstsaft oder bei empfindlichem Magen Hafer- oder Reisabkochung (nur auf ärztliche Verordnung), Kräutertee,

Vormittag
Heilerde 2-3 Kapseln / 1 TL
Vitamin C mit 1 Glas Tee oder warmes/ kaltes Wasser

Mittagessen
1 Kapsel Omnilactis
Vitamin C mit 1 Glas Tee oder warmes/ kaltes Wasser
1 Kapsel Magnesium
1 Glas Molke

1-2 Teller Gemüseabkochung, 0,2 Liter Gemüsesaft,

Nachmittag:
6-8 Chlorella vulgaris
Vitamin C mit 1 Glas Tee oder warmes/ kaltes Wasser

Abendessen
1 Kapsel Omnilactis
20 Tropf Symbioflor I ( evt.weniger wenn es Anfangs zu Beschwerden kommt)
Vitamin C mit 1 Glas Tee oder warmes/ kaltes Wasser
1 Kapsel Magnesium
1 Glas Molke

Zur Nacht
Heilerde 2-3 Kapseln / 1 TL
1 Glas Molke

Zwischendurch: Mindestens 2 Liter Tee und Wasser, evtl. klare Gemüsebrühe oder Gemüsesaft.

Zahnpasta: Pinus Vital

KEINE FERTIG-GEMÜSEBRÜHE da diese HEFEEXTRAKTE enthalten, die den Appetit anregen.

Einige Patienten lehnen einen vollkommenen Verzicht auf Mahlzeiten kategorisch ab. In diesen Fällen lässt sich die Kur variieren, in dem zwei oder drei einfache Mahlzeiten aus leicht gedünstetem Gemüse pro Tag verzehrt werden. Als Gemüse eignen sich aufgrund des hohen Inulin Gehaltes insbesondere Topinambur, aber auch Karotten, Rote Bete, Schlangengurke und Zucchini (die Produkte sollten prinzipiell aus kontrolliert-biologischen Anbau stammen!). Zum Würzen eignen sich Zitronensaft, Olivenöl, frische Kräuter oder Kräutergewürze. Weitere hochwertige, kaltgepresste Öle (Trauben Kernöl, Leinsamen Öl, Borretschsamen Öl) können nach dem Zubereiten der Mahlzeiten in kleinen Mengen zugesetzt werden. Auch bei Kuren, die auf zwei oder drei Wochen ausgedehnt werden sollen, kann nach 8 Tagen der ersten, strengen Variante, die Kur mit leichter vegetarischer Kost ergänzt werden. Auf jeden Fall ist auf Salz, Zucker und scharfe Gewürze zu verzichten. Ebenso dürfen keine weiteren tierischen Fette oder Eiweiße verzehrt werden.

Der OrthoBioVital-KurstoffwechselWenn der Darm nach der Darmentleerung keine Speisereste mehr enthält, erfolgt die Umschaltung des Stoffwechsels auf die innere Ernährung. Das heißt der Körper lebt zunächst von seinen Kohlenhydratreserven (1 Tag), danach greift der Körper anfänglich auf Eiweißreserven und dann auf die Fettreserven zurück. Damit möglichst wenig Eiweiß, also Muskelmasse abgebaut wird, sollten Sie für ausreichend Bewegung sorgen.

Sportliche Aktivität/Bewegung
Die Energiebereitstellung des Körpers für das normale Stoffwechselgeschehen (Wärmeproduktion, Herztätigkeit, Atemfunktion, Entgiftungstätigkeit der Leber etc.) ist in jedem Fall gewährleistet. Genauso bleibt die körperliche Leistungsfähigkeit erhalten. Grundsätzlich gilt: lieber länger und gleichmäßige Bewegung, als sehr schnell Leistungsspitzen erreichen zu wollen. Ausdauersportarten sind deshalb sehr günstig: Radfahren, Walken, Gymnastik, Schwimmen und Wandern.

Positive Wirkungen durch körperliche Bewegung in der OrthoBioVital-Kur:
1. Verbesserte Durchblutung, damit besserer Weitertransport der Endprodukte aus dem Körper heraus und höhere Wärmeproduktion.
2. Verbessert die Muskulatur: Dem Körper wird signalisiert, dass die Muskulatur gebraucht wird, um den Eiweißabbau aus der Muskulatur möglichst gering zu halten.
3. Erhöht die Atmung: die Sauerstoffaufnahme und die Abatmung von Säuren wird gesteigert.
4. Erhöht den Stoffwechsel: das bedeutet, dass die Körperprozesse verstärkt ablaufen und somit auch der Fettabbau.
5. Stabilisiert den Blutdruck.

Ruhephasen – Bewegung – sportliche Aktivität
Die OrthoBioVital-Kur findet nicht nur auf der körperlichen Ebene statt, auch der Geist und die Seele sind mitbeteiligt. Damit für die geistigen und seelischen Aspekte genügend Raum und Zeit vorhanden ist, empfehlen wir lhnen: Nehmen Sie bewusst vom Alltagsgeschehen Abstand, lassen Sie die Probleme hinter sich und konzentrieren Sie sich auf Ihr Innenleben. Hören Sie entspannende Musik, machen Sie ihre Entspannungsübungen und seien Sie achtsam zu sich selbst. Gerade in der OrthoBioVital-Kur ist das Bedürfnis nach Ruhephasen viel stärker – geben Sie diesem Impuls nach. Gestalten Sie individuell Ihre Ruhephasen und auch die Aktivitätsphasen (Bewegung). Vertrauen Sie auf Ihren Körper, er weiß am besten, was er benötigt – nur müssen wir erst wieder lernen auf ihn zu hören.
Nehmen Sie die OrthoBioVital-Kurzeit als Einstieg, wieder achtsamer mit sich selbst und Ihren Bedürfnissen umzugehen. OrthoBioVital-Kurflauten.
Als OrthoBioVital-Kurkrise werden Befindlichkeitsstörungen bezeichnet, die über das normale Maß der Umstellungserscheinungen in der OrthoBioVital-Kur hinausgehen. Im engeren Sinne handelt es sich hierbei um Heilungskrisen im Kurverlauf. Ihr Ausmaß und vor allem ihr subjektives Erleben und Verarbeiten sind abhängig von der Konstitution des Menschen, seiner seelisch-geistigen Verfassung zum Zeitpunkt der OrthoBioVital-Kur, von der innerlichen Einstellung zur Kur und dem äußeren Rahmen.

Selbsthilfe mit natürlichen Mitteln

Kopfschmerzen Auf ausreichendes Trinken achten, Einlauf, Entspannungsübungen, Bewegung an frischer Luft, Kneipp-Anwendungen wie Gesichtsguss, warmes Armbad, kalter Knieguss, ansteigendes Fußbad, Auflagen im Nacken (warm/heiß) und auf der Stirn (kalt), Minzöl an den Schläfen, nach ärztl. Absprache MineralstoffpräparatKreislaufstörungen Allgemein: langsam Aufstehen, Ruhe, Entspannung, Füße hoch legen, Frischluft, moderate Bewegung, Darmentleerung, Einlauf, viel Trinken
Vorbeugend: kalte Güsse, Bürstenmassagen, Tau- bzw. Schneetreten
Bei Schwäche, Mattigkeit, Schwindel, Übelkeit und
Schweißausbrüchen -> Rosmarintee, im Sommer Abreibungen
mit Essigwasser

Neigung zu Unterzuckerung einen Teelöffel Honig in 1 Liter Tee auflösen, und diesen über einen Zeitraum von 1 Tag trinken.

Blähungen Warme Leibauflagen (Wärmflasche), Einlauf, Leberwickel, leichte Darmmassage (evtl. mit Kümmel-, Fenchel- oder Melissen Öl),entsprechende Kräutertees (z. B. Fenchel, Kümmel, Anis)

Hungergefühl Trinken, Einlauf, Bewegung an frischer Luft

Magenbeschwerden Wärme, Heilerde, evtl. Hafer- oder Reisabkochungen; Meiden von konzentriertem Honig und Zitrone, Ingwertee

Frieren, Frösteln Bürstenmassage, ansteigendes Fußbad, Fußmassage, Bewegung an frischer Luft, Wärmflasche, warme Kleidung, warme Getränke, Ingwertee

Schlafstörungen In der OrthoBioVital-Kur wird oft weniger Schlaf benötigt. Wird das als unangenehm empfunden helfen: Bettwärme, Frischluft, Kneipp-Anwendungen (kalte Teilwaschungen von Bauch, Armen und Beinen), Abendspaziergänge, entspannende Gespräche, Meditationsmusik, EntspannungsübungenUnruhe Bewegung, Atemübungen, kalte Waschungen, kalte Kniegüsse, Wassertreten, Baldrian- oder Johanniskrauttee, Gespräche

Mundgeruch Zitronenschnitz lutschen, Salbeitee, Heilerde, Zunge bürsten (oder mit umgedrehtem Teelöffel leicht abziehen), Mundspülung

Sehstörungen Treten auf als Ursache des gesunkenen Augeninnendrucks => Ruhe bewahren, ausreichend Trinken, Kreislauf anregen, Nach der OrthoBioVital-Kur normalisiert sich der Augeninnendruck wieder.

Hautausschlag = Zeichen einer erhöhten Säureausscheidung über die HautTrinkmenge erhöhen, Darmreinigung, Einlauf, Basenpulver, Heilerde innerlich und äußerlich, Kleiebad (bei juckendem Ausschlag)Vorbeugend: Bürstenmassage, pflegende, naturreine Hautöle,luftige Kleidung

Rückenschmerzen Trinken, Basenpräparat nach ärztlicher Absprache, Einlauf, Bewegung, Wärme

OrthoBioVital-Kurunterstützende MaßnahmenDurch den Verzicht auf feste Nahrung während der Kur stehen Abbau- und Ausscheidungsvorgange im Vordergrund. Diese können durch geeignete Maßnahmen unterstützt und gefördert werden.

Der Darm bildet mit bis zu 300 m2 die größte Kontaktfläche des Körpers zur Umwelt. Hier findet der größte Teil der Verdauungs-, Resorptions- und Ausscheidungsarbeit statt.
Über den Darm werden ausgeschieden:
=> Abgeschilferte Darmwandzellen
=> Darmbakterien
=> Stoffwechselendprodukte aus dem Zellabbau
=> Fettlösliche Substanzen, die über die Leber mit der Gallenflüssigkeit in den Darm ausgeschieden werden
Maßnahmen: => Glaubern, Einlauf, weitere Maßnahmen sind: Sauerkrautsaft, auf ausreichende Trinkmenge achten, körperliche Bewegung, Bauchatmung, Bauchmassage

Die Leber ist das zentrale Stoffwechselorgan. Sie produziert Gallensauren, Proteine u. a., speichert Nährstoffe (Glykogen) und scheidet Stoffwechsel-Endprodukte (Bilirubin) sowie Toxine aus. In der OrthoBioVital-Kur entfällt weitgehend die Verstoffwechselung der aufgenommenen Nährstoffe. Die Leber leistet nun mehr Arbeit im Fettabbau und bei der Neubildung von Glucose (Zucker) aus Aminosäuren, Lactat und Glycerin (Gluconeogenese)
=> Die Tätigkeit der Leber wird durch den Leberwickel und verschiedene Kräutertees unterstützt.

Die Nieren regeln den Wasser- und Mineralstoffhaushalt und sind beteiligt an der Regulation des Säure-Basen-Haushalts. Über die Nieren werden Harnstoff, Ammoniak, Endprodukte des Eiweißstoffwechsels, Ketonkörper (saure Zwischenprodukte des Fettstoffwechsels), Harnsäure (Endprodukt
des Purinstoffwechsel), Mineralstoffe, wasserlösliche Vitamine u.v.m. ausgeschieden.
Unterstützt wird die Nierentätigkeit durch ausreichende Flüssigkeitszufuhr, harntreibende Kräutertees und eine geringe Menge an Obst- und Gemüsesäften.

Die Haut mit ihrer Oberfläche von 2-3 qm steht im direkten Kontakt zur Außenwelt. Sie ist Schutzorgan gegen Verletzungen und Infektionen, dient der Wärmeregulation und scheidet täglich Wasser (Schweiß) aus. Darüber hinaus werden ständig neue Hautzellen gebildet und alte abgeschilfert. Die Ausscheidung über die Haut ist in der OrthoBioVital-Kur erhöht. Eine regelmäßige Hautpflege ist deshalb wichtig.=> Körperliches Training und eine damit verbundene verstärkte Durchblutung und Schweißbildung.
=> Kneipp’sche Anwendungen
=> Frischluft
=> Sauna
=> Bürsten und Massagen
=> Lymphdrainage (in der Praxis Dr. Didier)
=> Regelmäßige Körperpflege
=> Verzicht auf chemische, parfümierte Kosmetika (siehe codecheck.de)
=> Durch den Abbau von Unterhautfettgewebe und Entwässerung kann die Haut vorübergehend etwas trocken und faltig werden.
=> Gua-Sha (in der Praxis Dr. Didier)

Gua Sha (刮痧), wörtlich „nach Cholera schaben“, ist eine volksheilkundliche Behandlung, die auch oft von Anwendern der Traditionellen Chinesischen Medizin verwendet wird. In Ostasien und Südostasien ist Gua Sha unter verschiedenen Bezeichnungen als Heilmethode der Volksheilkunde weit verbreitet. Bei dieser Methode wird mit einer abgerundeten Kante eines Porzellanlöffels, einer Münze o. Ä. mehrmals über einen Bereich der Haut geschabt, bis eine deutliche Verfärbung und Blutungen unter der Haut auftreten.

Lunge (40 qm Oberfläche) Während der OrthoBioVital-Kur wird neben der Sauerstoffaufnahme und der Kohlendioxidabgabe ein Teil der entstehenden sauren Ketonkörper abgeatmet. Dies ist die Ursache für den typischen Atemgeruch in der OrthoBioVital-Kur. Dies führt zu einer Regulation des Säure-Basen-Haushalts.=> Eine tiefe Atmung bei körperlicher Bewegung an frischer Luft.
=> Atemgymnastik

Zunge In der OrthoBioVital-Kur ist oft ein verstärkter Belag auf der Zunge festzustellen. Dies ist Zeichen dafür, dass auch über die Zunge Stoffwechselendprodukte von Toxinen ausgeschieden werden. Verfärbungen von weiß über gelb, grün bis schwarz können auftreten. => Häufigere Mundpflege
=> Lutschen eines Zitronenschnitzes (fördert den Speichelfluss, bindet Geruchsstoffe)
=> Reinigung der Zunge (Zahnbürste, Teelöffel, Zungenreiniger)

OrthoBioVital-Kur Ende
Der Körper muss nun wieder von der OrthoBioVital-Kur auf Essen umschalten, z. B. die Verdauungssäfte wieder produzieren und dafür benötigt er etwas Zeit. Ebenso müssen sich der Geist und die Seele wieder auf die Ernährung einstellen und die gefassten Vorsätze wollen in die Tat umgesetzt werden. Lesen Sie auch in Ihrem OrthoBioVital-Kurprotokoll! Schreiben Sie sich Ihre Ziele für den kommenden Alltag auf.Gehen Sie dabei in kleinen Schritten vor!

Die Aufbautage werden noch zur OrthoBioVital-Kurzeit gezählt. Die Dauer des Aufbaus richtet sich nach der OrthoBioVital-Kurdauer.
Das klassische OrthoBioVital-Kurende beginnt mit dem Apfel. Der stufenweise Kostaufbau kann individuell auf die eigenen Bedürfnisse abgewandelt werden kann, und hat sich wie folgt sehr bewährt.Aufbautage

1. Aufbautag
Frühstück (Kurende): Apfel, roh oder gedünstet (evtl. Folienkartoffel)
Mittagessen: Kartoffel-Gemüse-Suppe (ohne Salz)
Abendessen: 40 g Vollkornreis mit 150 g gedünstetem Broccoli oder andere Gemüsesorte (ohne Salz)

2. Aufbautag (mit Eiweiß)
Frühstück: 2 eingeweichte Backpflaumen, 2 EL Haferflocken, 2 EL Joghurt oder Quark, 1 Apfel
Mittagessen: Blattsalat, Joghurt-Dressing, 40 g Vollkornreis mit 2 gedünsteten Tomaten
Zwischenmahlzeit: 2 Scheiben Knäckebrot
Abendessen: 150 g Pellkartoffeln mit 200 g gedünsteten Möhren (ohne Fett)

3. Aufbautag (mit Fett und Eiweiß)
Frühstück: 2 eingeweichte Backpflaumen, 1 Scheibe Vollkornbrot,
2 EL Magerquark, 1 EL Haferflocken, 1 EL Quark/Joghurt, 1 Birne/Apfel
Zwischenmahlzeit: 1 Stück Obst
Mittagessen: Blattsalat, Möhrenrohkost, Joghurt-Dressing, 60 g Vollkornnudeln oder 40 g Grünkern mit 200 g gedünsteten Zucchini (5 g Butter)
Zwischenmahlzeit: 2 Scheiben Knäckebrot mit 5 g Butter
Abendessen: Blattsalat, Rote Bete, Joghurt-Dressing, 2 Scheiben Vollkornbrot, 10 g Butter,
1 TL vegetarischen Brotaufstrich, 1 EL Hüttenkäse

Wichtig: 2-3 Liter Flüssigkeit pro Tag!
Ab dem 2. Aufbautag darf etwas Salz verwendet werden.

Regeln für die Aufbautage
• Langsame Steigerung der Nahrungs- und Kalorienmenge
Zuerst kohlenhydratreiche Lebensmittel wie z. B. Kartoffeln, Gemüse, Obst und leichtverdauliche Getreidespeisen (Hafer) essen.
Dann langsam eiweiß- und fetthaltige Lebensmittel hinzugeben wie z. B. Milchprodukte, Pflanzenöle, Butter, Fisch- und Fleischgerichte, Hülsenfrüchte.

• Langsames und gründliches Kauen der Speisen
Durch Kaubewegungen wird Speichelfluss und darüber reflektorisch die Magensäureproduktion angeregt.
Das Sättigungsgefühl setzt erst nach 15-20 Minuten ein. Kleine Bissen aufnehmen und 20-30mal kauen.

• Ausreichend Flüssigkeit (2-3 Liter täglich) trinken
Natriumarme Mineralwässer, Kräutertees nur kleine Mengen verdünnter Obst- und Gemüsesäfte.

• Weitere unterstützende Maßnahmen
ausreichend Bewegung Ruhe und Entspannung
eventuell ein kleiner Einlauf (200-300 ml), wenn nach dem 3. Aufbautag noch keine Stuhlentleerung erfolgte. Leberwickel

Einstieg in die Vollwert-Ernährung
Mit den Aufbautagen und auch in der Zeit danach kann die Ernährung weiter in Richtung Vollwert-Ernährung langsam umgestellt werden.
Die Vollwert-Ernährung ist reich an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen, die zur Unterstützung des Immunsystems notwendig sind und damit zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit und Gesundheit beitragen.

Erfolgreich umstellen:mehr Frischkost 600-750 Gramm Gemüse/ Tag

!!!Obst
hochwertige Öle
Vollkornprodukte
Nüsse, Keimlinge
Farbenfrohes Essen
Wasser, Kräutertee
(Fisch, Eier)

Wandeln Sie die Empfehlungen nach Ihrer eigenen Bekömmlichkeit und Ihrem Wohlbefinden ab.

„Der perfekte Tag“ – fangen sie mit einem Tag in der Woche an, an dem Sie perfekt gesund leben. Und wenn Ihnen danach ist lassen sie es mehrere Tage pro Woche werden.

Ändern Sie nicht alles in den ersten Wochen. Eine Ernährungsumstellung kann bis zu einem Jahr dauern, je nach Alter, körperlicher Verfassung und auch Schwere der Erkrankung.
Erhöhen Sie zuerst den Anteil an Gemüse, Salat und Obst – aber allmählich! Tauschen Sie Ihre Zwischenmahlzeiten immer öfter gegen Obst und Gemüse aus.
Ziel: Mindestens 5 Portionen Obst oder Gemüse am Tag essen. Obst und Gemüse enthalten viele antioxidativ wirksame Substanzen wie Vitamin C, ß-Carotin und sekundäre Pflanzenstoffe. Diese Substanzen haben zudem einen positiven, unterstützenden Einfluss auf das Immunsystem.
Reduzieren Sie nach und nach den Zuckereinsatz (z. B. ungesüßter Tee, Naturjoghurt mit frischen Früchten) und essen Sie immer weniger Süßigkeiten. Die Kombination Zucker und Vollkornprodukte führt häufig zu Unverträglichkeiten: lästige und unangenehme Blähungen sind die Folge. Die Süßschwelle wird gesenkt und Sie verspüren nicht mehr den Heißhunger auf etwas Süßes.

Ähnlich verhält es sich mit dem Salzgeschmack. Versuchen Sie Ihr starkes Salzbedürfnis umzustellen und schmecken Sie die Gerichte auch mit Gewürzen und Kräutern statt nur mit Salz ab.

Reduzieren Sie den Gesamtfettverzehr indem Sie weniger Butter, Öl und Sahne in reiner Form verwenden und auf die versteckten Fette achten: weniger Fleisch, Wurst, fette Käsesorten, Kuchen und Schokolade. Die Qualität der Fette ist wichtig. Lieber Fisch und pflanzliche Öle wie z. B. Oliven- und Rapsöl einsetzten.
Das Fleisch wird bei der Mahlzeit zur Beilage, während Gemüse in den Mittelpunkt rückt.
Wahlen Sie mehr Vollkornprodukte aus: Langsame Steigerung und Umstellung von hellen Mehlprodukten auf Vollkornprodukten. Feingemahlene Vollkornbrote sind besser vertraglich als Brote aus grobgemahlenem Korn. Bevorzugen Sie Vollkornnudeln und Naturreis, auch hier kann anfänglich gemischt werden mit den hellen Sorten. Beim Selberbacken ersetzten Sie einen Teil des hellen Mehls (Type 405) gegen Vollkornmehl, dieser Anteil wird mit der Zeit immer mehr erhöht.
Damit steigt der Anteil Ballaststoffe in Ihrer Ernährung. Ballaststoffe kommen nur in pflanzlichen Lebensmitteln vor (Getreide, Gemüse, Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Obst). Sie haben neben ihrer Wirkung auf die Darmtätigkeit (Vorbeugung von Verstopfung) auch einen Einfluss auf die Sättigung.

Milchsaure Lebensmittel wie Joghurt, Dickmilch, Kefir, Buttermilch und milchsauer eingelegtes Gemüse (Sauerkraut) enthalten die nützlichen Milchsäurebakterien, die die Darmflora unterstützen.
Ungefähr die Hälfte der Lebensmittel sollten unerhitzt gegessen werden, diese Lebensmittel weisen den höchsten Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen auf. Die Wirkung der Ballaststoffe in roher Form ist viel höher.
Bevorzugen Sie Nahrungsmittel aus Ihrer Region und entsprechend der Jahreszeit. Achten Sie ebenfalls auf die Herstellungsweise: Erzeugnisse aus anerkannt Ökologischer Landwirtschaft enthalten keine unnötigen Substanzen wie Pestizide und Kunstdünger. Wenn Sie diese beiden Kriterien beim Einkauf mit berücksichtigen, werden Sie gesundheitlich wertvolle und nährstoffreiche Lebensmittel im Speiseplan stehen haben.

Literaturliste:
Liitzner, H., Million, H., Hopfenzitz, P.: Fasten. Gondrom Verlag, 2001 Fahrner, H.: Fasten als Therapie. Stuttgart: Hippokrates, 1985
Kuhn, C.: Heilfasten. Freiburg: Herder Spektrum, 2. Auflage 1997
Liitzner, H., Million, H.: Richtig essen nach dem Fasten. München: Grafe und Unzer, 2. Oberarbeitete Neuausgabe 2005
Lischka, E., Lischka, N.: Gesundheit und neue Energie durch Fasten. Niederhausen: Falken, 1997
v. Koerber, K., Mannle, T., Leitzmann, C: Vollwert-Ernährung. Heidelberg: Haug, 8. Toledo de, F.W.: Buchinger Fasten. Stuttgart: Trias, 2003
Überarbeitete Auflage 2004
Internet-Adressen:
www.was-wir-essen.de
www.naturkost.de
www.ugb.de www.dge.de www.ernaehrung.de
www.foodwatch.de
http://de.einkaufsnetz.org

Kurtagebuch

Die Kur hilft, alte ungesunde Gewohnheiten zu erkennen und zu überwinden. In der Kurzeit ist es hilfreich, sich einige Notizen zu machen, um sich später daran zu erinnern, aber auch um sich neu für eine Änderung des Lebensstils motivieren.
Anregungen aus dem Buch von Josef Danko „Fasten”, Patt-loch Verlag, Augsburg 1996
1. Tag
OrthoBioVital-Kur bedeutet für mich …Von der OrthoBioVital-Kur erwarte ich für mich … Meine leisen Befürchtungen sind … Ich freue mich auf die OrthoBioVital-Kur , weil …2. Tag
Was gab es heute Interessantes für mich? Wie ist mir der 2. Kurtag bekommen? Konnte ich heute zu mir selber kommen; wenigstens zu bestimmten Zeiten?
Habe ich solche Zeiten für mich festgelegt und genutzt?
3. Tag
Waren meine Gedanken im Gesamten eher positiv oder negativ?Welche Erfahrungen habe ich heute mit der OrthoBioVital-Kur gemacht?Worüber habe ich mich heute gefreut? Habe ich jemandem eine Freude machen können?
4. Tag
Wie sahen meine Begegnungen, meine Gespräche aus?
Was hat mir Mühe gemacht?Was ist mir heute eher leicht gefallen? Meine Erfahrungen mit der OrthoBioVital-Kur tag sind…5. Tag
War der Tag für mich insgesamt eher traurig oder fröhlich?
Was hat mir heute gefehlt?
Wo hätte ich heute Hilfe gebraucht?Wo hätte ich problemlos helfen können? Was kann ich in meinem OrthoBioVital-Kur -Tagebuch von meinen heutigen Erfahrungen aufschreiben?6. Tag
Wie konnte ich heute meinen Tagesablauf gestalten?
Welche kreativen Möglichkeiten habe und nutze ich?
Was stand heute im Mittelpunkt meines Tages?
Welche Kurerfahrung will ich heute notieren?
7. Tag
Wie habe ich mich den Herausforderungen des Tages gestellt?Meine Erfahrungen und Gefühle am Ende der OrthoBioVital-Kurzeit ….Was will ich davon in den Alltag übernehmen?

Kurz und Bündig:

Sonstige OrthoBioVital-Kurverpflegung

Frühstück: Kräuter – und Früchtetee
Mineralwasser
0,1 L Obstsaft
Mittagessen: 1-2 Teller Gemüsewasser
0,1 L Gemüsesaft
Abendessen: 1-2 Teller Gemüsewasser
0,1 L Gemüsesaftmindestens 3 L Tee u Mineralwasser.bis zu 3 TL Honig stark verdünnt.max. ½ Zitrone als Schnitzen zum auslutschen.
Darmpflege – Der Einlauf
Hilfsmittel: Irrigator mit Darmrohr
Gleitmittel
Unterlage
Körperwarmes WasserDer Dickdarm wird durch Wassereinstrom und Dehnung angeregt.Je länger das Wasser im Darm gehalten wird, umso besser die Reinigungswirkung.Darmmassage unterstützt.

OrthoBioVital-Kur Ablauf 1 -2 Entlastungstage (Samstag/Sonntag)5-6 OrthoBioVital-Kurtage (Sonntag/Montag bis Freitag) 2 Aufbautage (Samstag und Sonntag)
Entlastungstag Obsttag (1,5 Kg Obst) Reistag (morgens: Obst + Reis, Mittags : Gemüse + Reis) Entlastung für Magen + Darm Entschlackung Vorbereitung Grundlage für das Glaubern Mentale Vorbereitung

Glaubern Reinigung des gesamten Magen-Darm-Traktes (einmalige Anwendung)Glaubersalz oder FX – Passagensalz Dosierung: 0,5g / kgMin 20 gMax 40 g
Wirkung des Salzes
Auf dem Weg durch den Magen-Darm-Trakt zieht das Salz Wasser an
(aus dem Blutkreislauf). ->Dehnungsreiz -> Durchfallartiger Stuhl

Glaubersalzgabe weniger bei: Niedrigem Blutdruck Beschleunigter Darmpassage Kopfschmerzen
FX-Passagensalz bei empfindlichen Schleimhäuten:Den Magen mit warmen Tee vorbereiten. Im Stehen trinken, danach aufrecht bleiben. Zitrone nimmt den bitteren Geschmack. Innerhalb von 10 Min. trinken. Reichlich nachtrinken – mehr als 3 Liter am Tag. Bewegung und Darmmassage unterstützt die Wirkung.
Wichtig beim Glaubern: In der Nähe einer Toilette bleiben. Salz in 0,5 L lösen., um dem Körper nicht so viel Wasser zu entziehen. In einer Wasserhülle ist das Salz sanfter zur Schleimhaut.

Feucht-warme Leberwickel:
Kleines Handtuch mit warmen Wasser durchfeuchten und auf die Magen/Leber-Gegend auflegen. Darauf eine Wärmflasche. Auf deren Oberseite ein zweites Tuch. Nach ca. 10 Minuten kann man das feuchte Tuch und die Wärmflasche entfernen und das zweite, jetzt warme Tuch auf die Leber-Gegend auflegen (Zeitbedarf insgesamt 30 Minuten)