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Eigenblut – PDP – ACP

Eigenbluttherapie ist ein unspezifischer Reiz für das Abwehrsystem um ein neues, besseres Gleichgewicht zu finden/ zu erreichen. Eigenbluttherapie wird bei Allergien und Abwehrschwäche – Infektanfälligkeit eingesetzt.

Es gibt verschiedene Varianten:

1. Homöopathisch potenziert – als Tropfen zum Einnehmen.
Hierzu wird 1 Tropfen Blut aus dem Finger oder Ohrläppchen entnommen und dann 3-fach homöopathisch potenziert. Die daraus entstehende alkoholische Lösung wird über 4–6 Wochen 1x täglich 1–3 Tropfen eingenommen.
Hilfreich bei Heuschnupfen, Allergien und Infektanfälligkeit.
Mit einer Flasche kommt man ca. 1–3 Monate weit. Die Kosten für die Blutabnahme und die Herstellung der homöopathischen Potenzierung betragen 25,00 EUR.

2. Blut mit UV Behandlung und einem homöopathischen Mittel
Blutentnahme aus der Vene, Behandlung mit UV-Licht, Injektionen zusammen mit einem homöopathischen Einzel- oder Komplexmittel
zurück in die Vene oder in einen Muskel.

3. Blut mit Ozon Behandlung
Blutentnahme aus der Vene, Behandlung mit Ozon. Infusion der Lösung aus Ozon und Blut (sehr helles sauerstoffreiches Blut).

4. But angereichert – PRP oder auch ACP®-Therapie.

Was ist PRP?

PRP steht für Plättchen reiches Plasma. Ein anderer  Name, der gleichen Methode, ist die ACP®-Therapie. Bei dieser neuen Behandlungsmethode, wird dem Patienten Blut abgenommen und mittels einer Zentrifuge aufbereitet. Die in dem Blut enthaltenen körpereigenen Zellen und Bestandteile (wie z.B. Wachstumsfaktoren) werden ohne Zugabe von anderen Substanzen in konzentrierter Form , direkt an den Ort der Verletzung, oder Erkrankung gespritzt. So wird die Regeneration und Heilung beschleunigt.

Wirkweise der PRP Therapie

Im Blut sind u.a. Thrombozyten (Blutplättchen) und Proteine zu finden. Diese Thrombozyten, wie auch die im Blutplasma gelösten Proteine und Wachstumsfaktoren spielen eine wichtige Rolle, in der Regeneration und Heilung. Es ist ein sehr komplexer Prozess, der noch nicht bis in all seine einzelnen Wirkungsstufen geklärt ist. Untersuchungen konnten zeigen, dass die Zahl der Thrombozyten und Wachstumsfaktoren teilweise um das bis  zu 6-fache erhöht ist wenn es um Heilung und regeneration geht. Dadurch wird  die Neubildung verschiedener Gewebe wie Knochenzellen, Bindegewebszellen und Gefäßbildung angeregt.

Erkrankungen bei denene PRP eingesetzt wird

Therapien mit Eigenblut, sind in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus der Orthopädie und Sportmedizin gerückt. Anwendungsbereiche findet die PRP-Therapie vor allem bei  chronischen oder anhaltenden Erkrankungen/ Beschwerden des Bewegungsapparates.

Beispiele:

  • Bandverletzungen am Sprunggelenk, oder Knie (Kreuzband, Innenband)
  • Sehnenverletzungen aller Art
  • Gonarthrose (Kniegelenkarthrose)
  • Arthrose aller betroffene Gelenke
  • funktions- und schmerzlindernde Wirkung
  • Besonders gute Behandlungsergebnisse zeigen sich in der PRP-Therapie des Tennisellbogens (Epicondylitis lateralis humeri).
  • chronische Sehnenleiden im Schultergürtelbereich
  • Achillessehnenleiden

hier kann die  PRP-Therapie eine heilungsfördernde Wirkung haben.

Behandlungsablauf

Dem Patienten werden aus der Armvene etwa 10-15ml Blut entnommen. Danach wird das Blut in einer Zentrifuge in seine verschiedenen Bestandteile aufgetrennt dann wird eine spezielle Schicht (etwa 2 ml) aus dem Röhrchen entnommen und  in das entsprechende Gebiet gespritzt. Der gesamte Ablauf dauert maximal 30 min.

Die Behandlung ist Risiko- und Nebenwirkungsarm.

In den Tagen nach einer PRP Therapie können vorübergehend vermehrt Schmerzen auftreten. Es wird empfohlen, die behandelte Struktur (Muskel, Sehne, Gelenk) für  1-2 Monate zu schonen, bis die volle Wirkung entfaltet ist. Die, zu erwartende Symptombesserung, sollte bei chronischen Beschwerden  6-12 Monate anhalten.