Hormonstörungen

Wechseljahre Frau-Menopause-Klimakterium
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Andropause – Klimakterium des Mannes
Testosteron ist ein Antagonist zu Cortisol und Östradiol Progesteron hat einen antagonistische …
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Mit dem Hormonrechner können schon Hinweise auf eine hormonelle Störung ermittelt werden. Zur genaueren Analyse werden die Hormone im Speichel untersucht, was eine genauere Bestimmung darstellt als eine Blutuntersuchung.

Produktionsstätten:

Cortisol in Nebennieren

Testosteron
Männer: Testes, Nebennieren
Frauen: Ovarien, Nebennieren

Estradiol
Männer: Testes, Nebennieren, Fettgewebe
Frauen: Ovarien, Placenta, Nebennieren, Fettgewebe!!!

Progesteron
Männer: Testes, Nebennieren, Gehirn
Frauen: Corpus luteum, Placenta, Nebennieren, Gehirn

DHEA Nebennieren 75-90%, Hoden, Ovarien, Gehirn

Hintergrund:

Testosteron ist ein Antagonist zu Cortisol und Östradiol
Progesteron hat einen antagonistische Wirkung auf Testosteron da es das Enzym 5-alpha-ructase blockiert welches Testosteron in Di_hydroxytesosteron (DHT) umwandelt, welches erst richtig aktiv ist.
Bei junger Frau: 25% aus NNRinde, 25% aus Ovar, 50% aus Konversion von Östradiol in Testosteron im Fett und Muskelgewebe in Post-Menopause: 40 % durch Konversion, 10 % aus NNR und 50 % aus Ovarien

Testosteron Mangel bei Männern wenn morgens unter 3,5 ng/ml (µg/l ) im Serum bzw. 12 nmol/l
Etwa 20 bis 35 Prozent der über sechzigjährigen Männer haben einen Testosteronspiegel von unter 12 nmol/l. Die am weitesten akzeptierten Laborparameter zur Bestätigung einer Unterfunktion der Keimdrüsen (Hypogonadismus) sind das Gesamttestosteron und das freie Testosteron, das sich aus dem Gesamttestosteron und dem sexualbindenden Globulin (SHBG) berechnen lässt. Leicht verringerte Testosteronwerte (Gesamttestosteron 3,5 bis 12,1 nmol pro Liter; freies Testosteron unter 173 pmol pro Liter).
Eine Serumprobe zur Messung von Gesamttestosteron sollte zwischen 7 und 11 Uhr morgens genommen werden, da Testosteron einer zirkadianen Rhythmik unterliegt. Es besteht allgemeiner Konsens, dass Männer mit Gesamttestosteron-Werten von über 12 nmol/l oder freien Testosteron-Werten von oberhalb 250 pmol/l einer Substitution nicht bedürfen. Ebenso besteht Konsens, dass bei Werten unterhalb von 8 nmol/l (freies Testosteron unter 180 pmol/l) substituiert werden sollte. Bei Werten zwischen 8 und 12 nmol/l und vorliegender Symptomatik sind Therapieversuche zu erwägen, wenn andere Ursachen ausgeschlossen sind.
Sollten die Testosteron-Werte unterhalb oder im Grenzbereich der akzeptierten Normwerte für erwachsene Männer liegen, wird eine zweite Bestimmung zusammen mit einer Messung von Serum-LH und Prolaktin empfohlen.

Symptome Testosteron-Mangel:
Blutarmut, verminderte Libido, Knochenschwund und Depression.
verminderte Libido, Leistungsabfall, Schweißausbrüche, Schlafstörungen
* Abnahme der Libido bis hin zu deren Verlust
* Abnahme der Vitalität
* erektile Dysfunktion
* Reduktion der Muskelmasse
* Reduktion der Knochendichte
* Anämie und
* depressive Entwicklung
Müdigkeit, Schlafstörungen
Depression
Mangelndes Selbstwertvertrauen
Überspannter, ängstlicher Seelenzustand
Gedächtnisverluste, Kreativitätsverluste
Mangelnde Stressresistenz
Schlaffe Muskulatur (Wangen, Bauch, Rücken, Arme, Beine)
Spärlicher Bartwuchs,
Hitzewallungen
Mangelnde Libido bei Mann und Frau
Schwache Erektionen und Ejakulationen
Schlaffer Penis, Induratio penis plastica, zu große und zu weiche Vorhaut
Prostata groß und weich, unregelmäßig und/oder stark entzündet

Östrogene:
1.Östradiol (=E2 = Estriol) ist das stärkste Östrogen und wirkt im ganzen Körper
2.Östriol (= E3 = Estriol) wirkt deutlich schwächer und ist besonders gut zur örtlichen Behandlung (Schleimhauthormon), in SSW stark erhöht.
Xapo creme (estriol)
natürl.Östrogene werden chemisch hergestellt, gleichen dem körpereigenen
Konjugierte Östrogen sind aus Pferdeurin
Äthinylöstradiol, z.B. inder Pille, hat erhöhte Thombosegefahr, also nur kurz einsetzen

Östradiol bei Männer optimal ab ca. 20-30 pg/ml optiml ca 26 pg/ml (sonst viel mehr Osteoporose/Herzinfarkte)

Wirkung Östrogen:Endometrium Aufbau, Follikelreifung, Mammaaufbau, vermehrt Fettgewebe, weibliche Fettverteilung, Salz und Flüssigkeitsretention, dralle Haut, Lubrikation von Schelimhäuten, vermindert Wirkung von Schilddrüsenhormonen

Hemmung der Follikelreifung durch direkte Wirkung auf das Ovar, stimuliert Haarwachstum (Kopf)erhöhte Blutgerinnung, Thromboseneigung, Gebärmuttrekrebs, Brustkrebs, Ovarium, Krebs, Autoimmunerkrankungen, rediziert Sauerstoffgehalt der Zellen, Verlust von Zink und Retention von Kupfer, Suppression der Osteoklasten
Symptome Östrogenmangel:
Bei Frau:
schlank, zierlich, idealistsich, perfektionistisch,fleißig, …
• Müdigkeit
• Haarausfall auf dem Scheitel
• Trockene, glanzlose, gereizte Augen
• Falten, z.B. senkrecht perioral
• Zyklusstörungen, Amenorrhoe
• Hitzewallungen
• Vulvovaginitis sicca
• Dyspareunie
• Libidoverlust
• Mammadystrophie
Beim Mann: Psychovegetative Symptome (Akuter Mangel)Schlafstörungen (Akuter Mangel), nächtl. Schwitzen (Akuter Mangel), Depressionen (Akuter Mangel), Erektile Dysfunktion, Arthrose, Osteoporose, Denkstörungen
Ursachen Östrogendominanz:Orale Kontrazeptiva, Viscerale Adipositas (höhere Aromataseaktivität), zu viel Fettgewebe,  Postmenopausale endokrine Veränderungen, Östradiolkonzentration sinkt; Östron bleibt durch die Aromataseaktivität auf höherem Level erhalten, ohne Zyklus keine Gelbkörperbildung -> Progesteron sinkt um 90-100%!!!! relativer Estrogenüberschuss zuviel süßes-> Hyperinsulinäemie-> stimuliert östrogen zuviel Alkohol-> stimuliert östrogen Stress -> Hypercortisol Xenoestrogene : hormonell aktive Umweltsubstanzen, Substanzen in Kunststoffflaschen, Plastikspielzeug, Lebensmittelverpackungen, Dosen, Kleidern, Teflonpfannen, Haarfärbemitteln, Deo, Weichspüler, Pestizide, Herbiziden und Fungiziden

Bisphenol A
Polybromierte Biphenyle (PBP)
Polychlorierte Biphenyle (PCB)
Dioxin
DDT
U.a.

Symptome Östrogen–Dominanz-Symptome bei Männern und Frauen, wenn Östradiol zu Progesteron > 1:200
• Ängstlichkeit, häufig mit Depressionen, Unruhe, Konzentrationsbeschwerden,
PMS, Wasserretention, Spannungen in der Brust, schwere oder unregelmäßige Regelblutungen,
• Müdigkeit, Gereiztheit, Stimmungsschwankungen,
• Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen,
• Libidoverlust,
• Verlangen nach Süßigkeiten, Gewichtszunahme, (Hüften und Oberschenkel)
• Gallenblasenerkrankungen, Thromboseneigung
• Blähungen, langsamer Stoffwechsel,
• Ödeme,
• Allergien, Autoimmunkrankheiten, Entzündungen
• Hypothyreose, Schilddrüsenunterfunktion, kalte Extremitäten
Haarausfall
Hitzewellen nachts

Progesteron:

Wirkung Progesteron: Sekretorisches Endometrium, unerlässlich für Erhalt der Schwangerschaft. Schützt vor Veränderungen des Brustgewebes, Liplyse, Diurese, Natriuese, natürliches Antidepressivum, schlaffördernd, Unterstützt Wirkung von Schilddrüsenhormonen. Progesteron hat einen antagonistische Wirkung auf Testosteron da es das Enzym 5-alpha-ructase blockiert welches Testosteron in Di_hydroxytesosteron (DHT) umwandelt, welches erst richtig aktiv ist. Unterstützt Sauerstoffversorgung der Zellen, Normalisierung von Zink- und Kupferspiegel. Wirkt autoimmunsuppressiv. Stimulation der Osteoblasten. Schützt vor Gebärmutterkrebs, Brustkrebs, Eierstockkrebs. Normalisiert Blutgerinnung, Stabilisierung Glucosestoffwechsel
Symptome Progesteron-Mangel
• Nervöser, aggressiver Blick,
• Reizbarkeit, Angespanntheit, Angststörungen
• Schlafstörungen
• Angeschwollenes Gesicht, Hände, Füße
• Makromastie
• Zysten in Brüsten, Eierstöcken, Uterusmyome
• Aufgedunsener Bauch, fettleibiger Unterkörper
• Brüste und Bauch druckempfindlich
• Prämenstruelle Kopfschmerzen
• Dysmenorrhoe
• Hypermenorrhoe