DHEA

Physiologie:
DHEA“ = Dehydroepiandrosteron wird mit Aromatase (Vit D und Cortisol stimmulieren dei Aromatase) umgewandelt in Testosteron und Östrogene herstellen, es ist also keine geeignete Ausgangssubstanz für „alle“ Steroidhormone.

  • Dehydroepiandrosteron ist ein androgenes 17-Ketosteroid aus der Zona reticularis der Nebennierenrinde
  • nicht-virilvisierendes Androgen, das im wesentlichen über den Syntheseweg sulfatierter Steroide aus dem Cholesterinsulfat hervorgeht
  • keine Tagesrhythmik
  • Frauen: DHEA ist eine essentielle Vorstufe für ein adäquate Androgenversorgung
  • Männer: bei Männern kommt es bei unter DHEA-Einfluß bei konstantem Testosteron zum Anstieg der Östrogene (Östron- und 17ß-Östradiol-Serumspiegel)
  • Parenteral verabreichtes DHEA unterliegt bei postmenopausalen Frauen einer Biotransformation zu Androgenen.

Im Alter wird es weniger, weil das Enzym Desmolase weniger Pregnenolon in DHEA umsetzt. Die kann aber durch Wachstumshormon wieder verbessert werden.
Bildungsorte:

  • bei Männern: ausschließlich Zona reticularis der NNR
  • bei Frauen:
  • 60-70% aus Zona reticularis der NNR
  • 20-30% aus Ovarien
  • <10% periphere Konversion

Wirkungen von DHEA
anti-aggressiv, anti-stress
Neurohormon: motivationsfördernd, antidepressiv und Gedächtnisfördernd
Anabol/androgene Wirkung, Testosteron steigt an bei Frauen
Fördert den Muskelaufbau
LDL , HDL
Erhöht Insulinsensitvität  Verbesserte Schlafqualität
Erhöhte Fähigkeit mit Stress umzugehen und sich zu entspannen
Erhöhung der Muskelkraft bei Männern (dosisabhg.)
Abnahme der Fettmasse bei Männern (dosisabhängig)
Positive Wirkung auf das Immunsystem
Verbesserung der Sexualität bei Frauen
• Gewichtszunahme im Alter ist DHEA-Mangel
• Im TV bleiben unter DHEA Gabe alte Tiere schlank.
• Auch im Alter nimmt Muskelmasse zu
• Boosterung des IGF (Insulin-Growth-Factor)

DHEA-Mangelsymptome
• reduzierte Lipolyse
• Verstärkung der Cortisolwirkung
• verminderte Stresstoleranz
• erhöhtes kardiovaskuläres Risiko
• reduzierte Immunabwehr
• Einschränkung des Allgemeinbefindens
• Funktionsstörungen des Hormonstoffwechsels
• Trockene, glanzlose Haare
• Glanzlos-trübe Augen
• Spärliche Scham- und Achselbehaarung
• Trockene, dünne Haut
• Tendenz zu blauen Flecken
• Flacher Venushügel
• Cellulite
• Gefühl der Unsicherheit, Angst
• Traurige Stimmung
• Mangelnde Libido bei Mann und Frau
• Erektile Dysfunktion
• Schlaffe Muskeln, dicker Bauch

NW von zu viel DHEA:
Frauen: Androgenisierungen, Müdigkeit, Odor, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Migräne, Unruhe
Männer: Östrogen gehen hoch-> Ödeme Gewichtszunahme, Libidoabfall, gynäkomastie; Müdigkeit, PSA Anstieg

Fette Haut, mammaca Risiko erhöht, Leber -Prostatakrebsrisiko erhöht, schwitzen, unreine haut,
ab 25mg : Müdigkeit, Ruhelosigkeit, mehr Körperhaare, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Menstruationsstörungen, emotionale Veränderungen, Fettstoffwechselveränderungen, evtl. Leberenzymanstoieg.